12/28/2008

Ausstellungen

IAN WALLACE

19. Oktober 2008 - 11. Januar 2009
Kunstverein Düsseldorf
Grabbeplatz 4

Ian Wallace zählt neben Jeff Wall, Rodney Graham und Ken Lum zu den Protagonisten der konzeptuellen Fotografie aus Vancouver. Als Professor an der University of British Columbia hat er unter anderen Jeff Wall unterrichtet. In Kanada und den USA ist sein Werk denn auch in den führenden Museen präsent, in Europa hingegen ist Wallace noch wenig bekannt. Sein Werk nimmt seinen Ausgangspunkt in der abstrakten, an Minimal Art erinnernden Malerei, ist aber seit den späten 1960er Jahren vom Medium Fotografie geprägt. Damit verbinden sich grundlegende Fragestellungen nach dem Status des medialen Bildes und seiner repräsentatorischen Funktion. Thematisch kreisen seine Werke um die politischen wie sozialen Implikationen des Bildes und die Rolle des Künstlers innerhalb der Gesellschaft.


Andreas Gursky. Werke 80 - 08

Wilhelmshofallee 91-97. 47800 Krefeld
Di - So 11 - 17 Uhr
24.12., 25.12. und 31.12.2008 geschlossen
26.12.2008 und 1.1.2009 geöffnet
12. Oktober 2008 – 25. Januar 200

Andreas Gursky vorzustellen, bedarf es eigentlich nicht vieler Worte. Der 1955 in Leipzig geborene, in Düsseldorf lebende Künstler gehört seit vielen Jahren zu den bedeutendsten Fotokünstlern weltweit, und die jüngsten Ausstellungen in den Jahren 2007/08 haben weiter zum Verständnis seines Werks beigetragen. Nun aber wird zum ersten Mal der Versuch gemacht, das OEuvre des Künstlers in seiner ganzen enzyklopädischen Breite aufzufächern. Gursky wählte mehr als 150 Werke aus seinem Bilderfundus, der zurückreicht bis in seine Studienzeit an der Folkwang Hochschule Essen, gefolgt von der Studienzeit an der Kunstakademie Düsseldorf in der Klasse von Bernd und Hilla Becher. Angefangen bei den frühesten Arbeiten wie den Pförtnerlogen und weiteren unveröffentlichten Fotografien spannt sich ein gewaltiger Bogen bis zu den jüngsten Werken, die eigens im Hinblick auf die Ausstellung in Krefeld konzipiert wurden. In den ersten Jahren erweist sich Andreas Gursky als ein scharfsinniger Beobachter menschlicher Verhaltensformen und Sehnsüchte jenseits von Alltag und Arbeit. Er entwickelt jene bestechende Fähigkeit, diverse Lebenswelten mit inneren Befindlichkeiten aufzuladen, ein Blick, der über das Topografische hinaus auf das Ganze zielt.



“Albert Watson: Best of”


NRW-Forum Kultur und Wirtschaft
21.09.2008 – 18.01.2009
Ehrenhof 2, 40479 Düsseldorf

Albert Watson hat sich in den vergangenen Dekaden einen Namen als einer der erfolgreichsten Mode- und Werbefotografen der Welt gemacht, gleichzeitig jedoch seine eigene Kunst entwickelt. Im Lauf der Jahre erschienen seine bemerkenswerten Bilder auf mehr als 250 Titelseiten von Vogue und wurden in zahllosen anderen Publikationen gezeigt, von Rolling Stone bis Time und Vibe. Viele der Fotos sind klassische Porträts von Berühmtheiten. Daneben nahm sich Albert Watson viel Zeit, um an seiner eigenen Kunst zu arbeiten, und schuf eindrucksvolle Bilder von seinen Reisen rund um die Welt, von Marrakesch bis Las Vegas und den Orkneys.

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